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Das MZL stellt sich den Herausforderungen der Corona-Krise

24.02.2021

Auf die Corona-Pandemie hat das MZL schnell reagiert und in vielen Bereichen aktiv digitale Möglichkeiten initiiert.

Die Covid-19-Pandemie hat das Leben weltweit verändert und beeinflusst es noch immer grundlegend. Das Münchener Zentrum für Lehrerbildung (MZL) hat auf diese neuen Gegebenheiten schnell reagiert und in vielen Bereichen aktiv digitale Möglichkeiten ausgelotet und initiiert. Auch weiterhin setzen sich die Mitarbeiter:innen dafür ein, ihre Arbeit und die Dienstleistungen des MZL durch gezielte Maßnahmen Corona-konform zu gestalten. Die Digitalisierung der Angebote des Münchener Zentrums für Lehrerbildung wurde so stark beschleunigt.

Die Umstellung der Studienberatung

Besonders einschneidend war hier die Umstellung der Studierendenberatung von persönlicher Beratung in unseren Räumlichkeiten hin zu Onlineberatung. Noch bevor überhaupt der erste Lockdown im Frühjahr 2020 verhängt wurde, beschäftigte sich das Beratungsteam des MZL bereits mit möglichen Alternativen zur face-to-face-Lehramtsberatung. Diese war bisher eine unerschütterliche Konstante der Arbeit des MZL, da so Informationsmaterial ausgehändigt werden kann und es für das Berater:innen-Team wichtig ist, die ratsuchende Person und deren Mimik, Gestik und Körpersprache zu sehen, um zu erkennen, wie es jemanden wirklich geht und ob sich hinter einer unscheinbaren Frage nicht noch grundlegendere Probleme verstecken. Als adäquate Alternative zur persönlichen Beratung präsentierte sich die Online-Beratung und zwar über ein System, das es auch ermöglicht, seinen Bildschirm zu teilen. Das MZL bot damit als eine der ersten Institutionen an der LMU eine solche Online-Beratung an, die sehr erfolgreich gestartet ist und von den Ratsuchenden rege genutzt wurde und wird.

Das MZL im Homeoffice

Doch nicht nur die Beratung musste auf ein digitales Format umgestellt werden, sondern mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 mussten von der Zentralen Universitätsverwaltung Möglichkeiten für die Nutzung eines Heimarbeitsplatzes für die Mitarbeiter:innen geschaffen werden. Dies geschah sehr schnell, sodass das MZL nun vollständig im Homeoffice sein kann, wenn dies vonnöten ist. Das Heimarbeitsformat hat sich als äußerst erfolgreich herausgestellt. So konnte beispielsweise während des ersten Lockdowns neben dem Tagesgeschäft ein neuer Newsletter (17/2020) auf den Weg gebracht werden und während des zweiten Lockdowns in Januar 2021 der Instagram-Account des MZL gelauncht werden, um Studierende auch über dieses in der relevanten Altersgruppe so beliebte soziale Netzwerk informieren zu können. Auch verschiedene Veranstaltungen haben die Mitarbeiter:innen von zu Hause in digitalen Formaten organisiert, wie etwa die digitale Orientierungsphase im Herbst 2020.

Die Planung und Durchführung neuer Veranstaltungen

Die Orientierungsphase Lehramt wird seit vielen Jahren vom MZL in Kooperation mit dem Referat für Lehramt organisiert, um den Studienanfänger:innen eines Lehramtsstudiums an der LMU den Studienstart zu erleichtern. Da diese zweitägige Großveranstaltung mit über 1.200 Besuchern und 30 Einzelveranstaltungen von großer Wichtigkeit ist, sollte sie trotz Corona stattfinden und zwar in digitaler Form. Um den zukünftigen Lehramtsstudierenden eine – trotz digitaler Umsetzung – persönliche Einführung in das Lehramtsstudium zu ermöglichen, wurden die Informationsveranstaltung synchron abgehalten. Das Programm wurde durch ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk über verschiedene Kanäle ergänzt. Zudem wurde eine Website errichtet mit digitalen Unirundgängen, den Ersti-FAQs und vielen Tipps und Tricks zum Studienbeginn, sowie ein Bar-Abend veranstaltet, um Kontakte knüpfen zu können. Den Erfolg der ersten digitalen O-Phase wurden durch das durchweg positive Feedback sowohl der Dozent:innen als auch der rund 1.200 neuen Lehramtsstudierenden bestätigt.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Mitarbeiter:innen des MZL die Widrigkeiten der Covid-19-Pandemie als Anstoß genommen haben, um viele grundlegende Veränderungen im MZL, insbesondere im Bereich Digitalisierung, vorzunehmen. Daher kann das MZL trotz Corona auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken.

MZL-Team